Textgröße / Kontrast

Größer  Kleiner     Orange/Schwarz  Weiß/Blau
 
„Schulen mobil“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Klimabündnis Tirol, dem Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit/Landesstelle Tirol, der Gemeinde Valvasone/Lokale Agenda 21, dem Land Tirol und der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol /Abteilung Mobilität, kofinanziert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - INTERREG IV A Italien Österreich.
deutsch | italiano

Erlebnistag "Risikoverhalten"

Am 6. Oktober 2011 fand der Workshoptag "Risiko: Kompetenz?" im Stubaital in Tirol statt.

 

Unterwegs im Hochseilgarten

SchülerInnen aus Tirol (ECO Telfs) und Südtirol (Oberschule Sterzing) verbrachten einen gemeinsamen Aktionstag im größten Hochseil-Waldseilpark Tirols.

 

Umgang mit Risiko
Ziel des Workshops "Risiko: Kompetenz? Wie Jugendliche mit Risiko umgehen lernen" war die Auseinandersetzung mit dem eigenen Risikoverhalten. Mit verschiedenen praktischen Übungen wurden die Jugendlichen angeregt, sich mit Risikosituationen und ihrem eigenen Risikoverhalten, aber auch mit dem Risikoverhalten in einer Gruppe auseinanderzusetzen.

Risiko im Alltag
Die Übungen im Adventure Park lassen sich auch auf Situationen im täglichen Verkehrsgeschehen umsetzen. Ob die SchülerInnen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Moped unterwegs sind – die eigene Risikoeinschätzung trägt zur Sicherheit im Straßenverkehr bei.
 

Eindrücke der SchülerInnen

Am Donnerstag, den 6. Oktober 2011 fuhr die Deutschgruppe der 2BK mit den Professorinnen Heißel und Neuhaus nach Fulpmes in den Hochseilgarten. Dort erwartete sie die Sportklasse aus Sterzing. Bei der Ankunft bekamen sie sofort eine Einweisung durch den Klettergarten. Anschließend wurden die beiden Klassen in gemischte Gruppen eingeteilt und durften sich im Hochseilgarten vergnügen. Jede Gruppe bekam einen anderen Arbeitsauftrag, den sie selbst lösen mussten. Zum Abschluss mussten die SchülerInnnen ein kurzes Statement schreiben, was für sie Risiko bedeutet, das auf einer Wäscheleine aufgehängt wurde.
Ein Schüler findet: „Risiko bedeutet für mich eine Aktivität zu machen, ohne zu wissen was die Folgen davon sind.“
Eine andere Schülerin meint: „Risiko ist für mich die Angst zu überwinden und über meinen eigenen Schatten zu springen.“

Anna Seidemann, Tina Zellenkowitsch


Gestern fuhren Denise und ich zum Hochseilgarten ins Stubaital, ohne genau zu wissen was uns dort erwartet. Nach einer kurzen Einweisung waren wir auf uns selbst gestellt und probierten einige Routen aus. Die Herausforderung daran war, dass man jede Route bis zum Schluss durchführen musste. Dazwischen gab es immer wieder Sitzungen mit den Betreuern, in denen wir unsere bereits gesammelten Erfahrungen und die Risiken besprachen. Unser Ziel war es uns immer mehr zu steigern bis zur schwersten Route hinauf. Bei diesen Routen halfen Denise und ich uns ständig gegenseitig, motivierten uns und gewannen schlussendlich mehr Vertrauen ineinander. Am Ende des Tages waren wir stolz auf uns und überrascht, wie mutig wir waren.
Denise Korkmaz, Sandra Fischer

 

publiziert am 11. November 2011

 

zurück

Interreg Logo